Campusentwicklung & Partnerschaften
Gemeistert und gewachsen – unsere Meilensteine
Schuljahr 12/13
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Unser Anfang
Wir erinnern uns gut: Im Sommer 2012 standen wir mit 12 Kindern, einem kleinen Team und viel Idealismus am Start. Unser erstes Zuhause war das „Haus 1“ am Bärensprung – klein, aber voller Möglichkeiten. Die Genehmigung kam erst in letzter Minute, doch wir haben es gewagt. Gemeinsam mit engagierten Eltern und Unterstützer:innen haben wir den Grundstein gelegt.
Schon ein Jahr später waren wir fast doppelt so viele – und plötzlich eine „richtige Schule“. Drei Lerngruppen entstanden, die ersten Klassennamen wurden geboren: Rotkehlchen, Blaumeisen und Grünfinken. Wir haben das ganze Gebäude genutzt und das Frühstück selbst organisiert. Es war ein Jahr voller Energie, neuer Ideen und der ersten großen Strukturveränderungen.
Schuljahr 13/14
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Wir wachsen zusammen
Schuljahr 14/15
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Wir brauchen mehr Platz
Mit über 80 Kindern wurde klar: Wir brauchen mehr Raum. Die ehemalige Gärtnerei wurde unser zweiter Standort, und die Goldammern kamen als neue Lerngruppe dazu. Gleichzeitig haben wir die Genehmigung für die Sekundarstufe beantragt – ein mutiger Schritt in die Zukunft. Auch im Team gab es Bewegung, neue Leitungen übernahmen Verantwortung.
Wir erinnern uns an den Sommer voller Umzüge, Containerbauten und Standortwechsel. Die Sekundarstufe I startete mit einer kleinen Gruppe Jugendlicher – ein echter Meilenstein. Die Container standen direkt neben den Pferden, was für viele Kinder ein Highlight war. Trotz Kündigung des Mietvertrags fanden wir in letzter Minute ein neues Zuhause – das frisch sanierte Gebäude der Ellef-Ringes-Grundschule.
Schuljahr 15/16
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Die Sekundarstufe startet
Schuljahr 16/17
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Alles auf Anfang
Mit rund 150 Kindern zogen wir in Eigenregie in den Stolpmünder Weg. Der Umzug war ein Kraftakt – (organisiert von uns selbst), mit Transportern und viel Teamgeist. Gleichzeitig gründeten wir unsere zweite Kita, das Montessori-Kinderhaus „Spatzen“, mit einem kleinen, engagierten Team. Es war ein Jahr des Ankommens, Einrichtens und Durchatmens – so gut es eben ging.
Dieses Jahr war geprägt von Unsicherheit, aber auch von unglaublicher Stärke. Wir demonstrierten vor dem Rathaus, suchten verzweifelt nach einem neuen Standort – und fanden ihn schließlich in der Trettachzeile – ach nein doch nicht – kurz vor Schuljahresende wurde es die Gabrielenstraße. Innerhalb von vier Wochen standen Mietvertrag und Baugenehmigung. Die Anerkennung der Sekundarstufe war der Lohn für unseren Einsatz – wir haben gemeinsam Großes geschafft.
Schuljahr 17/18
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Ein Jahr voller Emotionen
Schuljahr 18/19
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Ein neuer Name, ein neues Kapitel
Wir zogen nach Tegel um – gemeinsam mit der Sekundarstufe „Peppermont“. Die geplante Fusion scheiterte, aber wir lernten viel über unsere eigene Identität. Am Ende dieses Jahres stand ein neuer Name: Montessori Campus am Tegeler Forst. Unser erster Abschlussjahrgang machte seinen Schulabschluss – ein bewegender Moment für uns alle.
Das Schuljahr begann ruhig, doch ab März veränderte Corona alles. Wir mussten schließen, Prüfungen fielen aus – und trotzdem planten wir weiter. Die Stiftung übernahm die Vereinseinrichtungen, um unsere Zukunft zu sichern. Gleichzeitig begannen wir mit der Planung für den Neubau und für die neue Kita „Zwergenstube“.
Schuljahr 19/20
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Corona und große Pläne
Schuljahr 20/21
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Struktur in stürmischen Zeiten
Corona forderte uns erneut heraus, doch wir nutzten die Zeit für Struktur. Ein neues Organigramm brachte Klarheit: Es gab nun eine kaufmännische und eine pädagogische Campusleitung, außerdem übernahmen neue Leitungen Verantwortung. Die Jugendschule startete als Pilotprojekt im Verwalterhaus am Standort in Alt-Heiligensee. Der Umbau der Kita verzögerte sich, aber wir blieben dran – mit Geduld und Zuversicht.
Die Kita konnte endlich bezogen werden, die Jugendschule wuchs weiter. Prüfungen fanden wieder statt, wenn auch eingeschränkt. Die Neubauplanung in Tegel nahm wieder Fahrt auf. Wir spürten: Jetzt geht es wieder los – und wir sind bereit für die nächsten Schritte.
Schuljahr 21/22
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Endlich wieder Bewegung
Schuljahr 22/23
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Ein herber Rückschlag
Die Neubauplanung musste gestoppt werden – die Baupreise waren durch Corona so stark gestiegen, dass unsere Pläne nicht mehr umsetzbar waren. Das war ein harter Moment für uns als Team, voller Enttäuschung und Unsicherheit. Wir hatten viel Hoffnung in den Neubau gesetzt. Doch wir haben nicht aufgegeben – sondern nach neuen Wegen gesucht.
Statt zu resignieren, haben wir die Container gekauft und begonnen, sie zu unserem Ort zu machen. Wir haben überlegt, wie wir die Räume gestalten wollen, damit sie zu unserem pädagogischen Konzept passen. Gleichzeitig entstand unser Leitbild für den Campus – ein gemeinsamer Prozess, der uns als Team gestärkt hat. Viele Veränderungen im Team haben uns geholfen, klarer zu sehen, wohin wir wollen.
Schuljahr 23/24
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Wir machen es uns schön
Schuljahr 24/25
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Orientierung im Wandel
Eine geplante Umstrukturierung auf der Trägerebene hat unsere Entwicklung auf Campusebene zunächst ziemlich ausgebremst, da diese viel Aufmerksamkeit gebunden hat. In dieser Phase hat sich unser Leitbild als wertvolle Orientierung erwiesen. Jede Einrichtung hat sich innerhalb dieses Rahmens konsolidiert, eigene Schwerpunkte gesetzt und Klarheit gewonnen.
